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Eifel

Eifel

Kyllburg, Szene am Fluss

Gutshof Polch

 Die Eifel ist als Teil des Rheinischen Schiefergebirges ein bis zu 746,9 m ü. NHN[1] hohes, grenzüberschreitendes Mittelgebirge in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen, damit in Deutschland, und zudem im Osten Belgiens und Luxemburgs.

 

Malberg, Blick auf die Stadt mit Kirche und Schloss

Eifellandschaft

Die Eifel liegt zwischen Aachen im Norden, Trier im Süden und Koblenz im Osten. Sie fällt im Nordosten entlang der Linie Aachen–DürenBonn zur Niederrheinischen Bucht ab. Im Osten und Süden wird sie vom Rhein– und Moseltal begrenzt. Westwärts geht sie in Belgien und Luxemburg in die geologisch verwandten Ardennen und das Luxemburger Ösling über. Sie liegt in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen und berührt den Raum EupenSankt VithLuxemburg. Die höchste Erhebung ist der Vulkankegel Hohe Acht (746,9 m). Ursprünglich bezeichnete der karolingische Eifelgau nur annähernd das Gebiet um die Quellen der Flüsse AhrKyllUrft und Erft. Der Name wurde in jüngerer Zeit auf die gesamte Region übertragen

Welschbillig, Ruine und Kirche nebeneinander im Ortskern

Westerwald

Westerwald

Der Westerwald liegt südwestlich des Dreiländerecks von Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz im Landkreis Altenkirchen (Westerwald)Lahn-Dill-KreisLandkreis Limburg-WeilburgLandkreis NeuwiedRhein-Lahn-KreisRhein-Sieg-KreisWesterwaldkreis und im Kreis Siegen-Wittgenstein.

Typische Westerwaldlandschaft

Er erstreckt sich etwa südlich von Burbach, südwestlich von Haiger, nordwestlich von Weilburg, nördlich von Limburg an der Lahn, nordöstlich von Koblenz, östlich von Linz am Rhein, südöstlich von Wissen und südlich von Betzdorf. In seinem Zentrum liegen Bad MarienbergHachenburg und Westerburg und Rennerod .

Im Uhrzeigersinn wird der Westerwald durch die Tallandschaften dieser Fließgewässer begrenzt:

Brücke über die Sieg bei Fürthen. Der Fluß bildet hier die Grenze zwischen Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz.

Östlich der Dill schließt sich das Gladenbacher Bergland an, südlich der Lahn der Hintertaunus, westlich des Rheins die Eifel, nördlich der Sieg das Ebbegebirge und nordöstlich der Heller das Rothaargebirge.

Geomorphologisch gehört der Westerwald zum Rheinischen Schiefergebirge und bildet den zentral westlichen Teil von dessen östlicher, rechtsrheinischer Hälfte. Es gehört allerdings auch das östlich der Dill gelegene, bis 609 m hohe Gladenbacher Bergland und die bis 561 m hohe Struth zum Naturraum Westerwald, während die bis 641 m hohe Haincher Höhe (von der die Struth abzweigt) nebst der 579 m hohen Kalteiche schon zum Rothaargebirge gezählt wird.

Blick auf den Aggerstausee.

Spessart

Spessart

Das „Dornröschen-Schloss“ Mespelbrunn im Spessart

Der Spessart ist ein Mittelgebirge zwischen Vogelsberg und Rhön sowie Odenwald im südwestlichen Deutschland in den Bundesländern Bayern (Regierungsbezirk Unterfranken) und Hessen. Im dicht bewaldeten Hohen Spessart liegt der Geiersberg mit 585 m über dem Meeresspiegel.

Mini-Kapelle auf der Gruft in Mespelbrunn

 

 

Der Name leitet sich aus Specht und Hardt („Bergwald“) her, steht so für „Spechtswald“.[1]

Thüringer Wald

Der Thüringer Wald im erweiterten Sinn ist ein etwa 150 km langes, 35 km breites, bis 982,9 m ü. NN hohes und waldreiches Mittelgebirge im Freistaat Thüringen (Deutschland).

Im Winter ein attraktives Gebiet für Ski-Langläufer. Loipeneinstieg bei Schmücke

Thüringer Wald im engeren Sinn bezeichnet davon nur den nordwestlichen Teil, der als Kammgebirge bis knapp südöstlich von Neustadt am Rennsteig reicht. Das bis 867 m hohe Mittelgebirge südöstlich der Linie Lichtenau – (Schleusegrund) – Schönbrunn – Gießübel – Altenfeld – Gehren wird demgegenüber Thüringer Schiefergebirge genannt.

Rumänische Architekten beglückten Oberhof mit diesen Fremdkörpern, die als Hotel genutzt werden

Die naturräumlichen Haupteinheiten Thüringer Wald und Thüringer Schiefergebirge sind Teil des Thüringisch-Fränkischen Mittelgebirges, das sich nach Südosten bis zum Fichtelgebirge fortsetzt.